Montag, 12. Juli 2010, 19 Uhr

Referent_in: Junge Linke gegen Kapital und Nation
Ort: Falkenzentrum SUB, Kuhstraße 28
VeranstalterInnen: konsumkritische Gruppe (über die ökoscouts) in
Kooperation mit den Falken
mit: Junge Linke gegen Kapital und Nation

Zum Inhalt:
Kritik an der Art, wie produziert wird, gibt es eine Menge. Z.B. daran, dass in Sweatshops zu miserablen Bedingungen Turnschuhe in Trikont-Ländern hergestellt werden, die man hier zum Spottpreis kauft. Tier und Umwelt wird auch übel mitgespielt, nur damit „wir“ konsumieren können. Um das zu ändern, empfehlen allerlei Kampagnen dem Konsumenten bewusstes Einkaufen. Er solle nur für Dinge bezahlen, die unter guten Bedingungen produziert wurden.

Das Problem daran ist kein Mangel an guter Absicht. Sondern: Vieles Kritikable wird durch die Hintertür für gut befunden. So wird sich positiv auf die Konkurrenz der Unternehmen bezogen, wenn die „schlechten“ zugunsten der „guten“ abgestraft werden. Im Lohn wird nur dann ein Ausbeutungsverhältnis gesehen, wenn er niedriger als niedrig ist. Und die Umweltnutzung durchs Kapital ist kein Problem, wenn nicht mehr als üblich zerstört wird. Außerdem wird suggeriert, dass die Konsumentin in der Masse über die Produktionsbedingungen entscheiden könne. Warum man mit einer konsequenten Kritik an Armut und Umweltzerstörung nicht bei einer Konsumkritik-Kampagne, sondern bei einer Kapitalkritik rauskommt, wollen wir auf dieser Abendveranstaltung diskutieren.

Referent_in: Junge Linke – Gegen Kapital und Nation

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