Samstag, 10. Juli: DBTH Soli-Konzert im B58

Flyer Konzert

Don‘t believe the hype! @ MySpace

* Pressemitteilung der Falken BS zum Neonaziüberfall auf das Jugendzentrum SUB *

Aus aktuellem Anlass möchten wir hier die Pressemitteilung der Sozialistischen Jugend Die Falken Kreisverband Braunschweig dokumentieren:

Pressemitteilung: Neonaziüberfall auf Jugendzentrum SUB

Am Abend des 5. Juli kam es zu einem gewaltsamen Naziüberfall auf das Jugendzentrum „SUB“ der Falken im Braunschweiger Magniviertel. Die Attacke ereignete sich während eines Informationsabends im Rahmen der Veranstaltungsreihe „don‘t believe the hype“.
Zur Zeit des Überfalls befanden sich mehrere Personen in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums. Die Täter versuchten sich gewaltsam Eintritt zu verschaffen und schlugen die Glasscheibe der Eingangstür ein, hinter der die Jugendlichen Schutz suchten. Nur durch das besonnene Vorgehen der Anwesenden konnte Schlimmeres verhindert werden, die Angreifer flohen vom Tatort.
AnwohnerInnen eilten den Jugendlichen zur Hilfe. Die unverzüglich eintreffende Polizei versuchte die Täter auf der Flucht aufzugreifen und konnte auch einen Tatverdächtigen festhalten. Auf Unverständnis stieß jedoch das teilweise unsensible Vorgehen einzelner Polizeibeamter gegen die Opfer des Angriffes.
Das Jugendzentrum SUB ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Trägerin ist die „Sozialistische Jugend – Die Falken“. Von dem Vorfall schockiert zeigte sich auch das Vorstandsmitglied des Braunschweiger Kreisverbandes der Falken: „Die gezielte Attacke gegen das SUB stellt einen weiteren Beleg für die zunehmende Radikalisierung der extremen Rechten in Braunschweig dar“, sieht Franziska Rein einen gesamtgesellschaftlichen Hintergrund.
Die Täter konnten von den Besuchern und Besucherinnen des Jugendzentrums identifiziert werden. Sie haben nicht nur durch eindeutige Symbole an Kleidung und Körper, sondern auch durch rechtsradikal motivierte, verbale Attacken und Provokationen in den vergangenen Wochen zunehmend auf sich aufmerksam gemacht und konnten so klar dem neonazistischen Spektrum zugeordnet werden.
Bereits in der Nacht vom 18. auf den 19. Juni schlugen Unbekannte die Scheibe des Bezirksverbandes der sozialistischen Jugend die Falken in der Tuckermannstraße ein.
Das „SUB“ ist ein Ort der Begegnung und des kulturellen wie politischen Austausches für Kinder und Jugendliche. Kinderbasteltage finden hier ebenso statt wie Elternabende für Zeltlager und Bildungsveranstaltungen für Jugendliche.
Schwerpunkt der Aktivitäten in den letzten Woche war die Veranstaltungsreihe „don‘t believe the Hype“, die von verschiedenen linken Gruppen organisiert wird. Eine „offene Bühne gegen Rassismus und Diskriminierung“ in der Hochschule für Bildende Künste zählte ebenso zu den Angeboten der vergangenen Tage wie ein Mädchenfußballturnier und ein Informationsabend über das WM Gastgeberland Südafrika.

Eine Detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse wird in den nächsten Tagen folgen.

Quelle: http://falken-bs.de

7 Tage – 6 Termine

Gemeinsam biegen wir auf die – glücklicherweise recht lange, vollgepackte und vielfältige – Zielgerade unserer Veranstaltungsreihe ein:

* Mo. 05. Juli I 18.30h: Von Mussolini zu Beckenbauer – Einführung in eine politische Geschichte des Fußballs (SUB)
* Di. 06. Juli I 19.30h: ANARCHIST TEAPOT: Ende der Vertretung – Emmely und der Streik im Einzelhandel (Nexus)
* Do. 08. Juli I 19h: Kommerzialisierung und Ökonomisierung des Fußballs (SUB)
* Fr. 09. Juli I 19h: Filmvorführung: „The truth lies in Rostock“ Doku zu dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen 1992 (Schunter-Kino)
* Sa. 10. Juli I Ab 20h: Don‘t believe the hype! Soli-Konzert (B58)
* Mo. 12. Juli I 18h: Kritik der Konsumkritik (SUB)

Watch out now!

Ene mene mopel…

Die nächsten Termine

Nach dem gelungenen Wochenende stehen natürlich auch diese Woche weitere Veranstaltungen auf dem Plan, genauer gesagt die folgenden drei Termine:

* Mi. 30. Juni I 20h: Homophobie und Sexismus im Sport (HBK Hörsaal 007)
* Do. 01. Juli I 19h: E-Egal CD-Pre-Release-Party (Nexus)
* Fr. 02. Juli I 20h: Filmvorführung: „Im Schatten des Tafelbergs“ (Antifa-Café)



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